Kontakt

Patrick Nini
Edisonstraße 7
4600 Wels

office@patricknini.com
Telefon: +43 720 513223


Vorträge

Sind alle Präsentationen für den Müll?

Wie Sie nicht länger Zeit mit nutzlosen Präsentationen vergeuden und Präsentationen effektiv im Unternehmen einsetzen.

Warum gut Präsentieren heute anders geht!

Für alle, die in Meetings, Präsentationen oder Kundengesprächen wirklich überzeugen wollen.

Brillant argumentieren: die fünf Bestandteile überzeugender Argumente

Hier lüfte ich die Geheimnisse erfolgreicher Argumentation!

Pitch5

Pitch5 ist Deine neue Präsentationssoftware

Pitch5

Für alle, die Inhalte präsentieren wollen, nicht nur Folien.

12.10.2016

Präsentationen für Schüler/innen: die richtigen Argumente

Brillant begründen und Beteiligte begeistern

Was ist das wichtigste Element einer Präsentation? Vielleicht die Folien, die Körpersprache, das passende Equipment, die Handouts? Ganz wichtig sind natürlich die Argumente – diese, so finden viele, sind der Dreh- und Angelpunkt jeder Präsentation. Regelmäßige Leser dieses Blogs wissen natürlich, dass es ganz andere Aspekte sind, die einer Präsentation Tiefe geben.

Wir konnten bereits feststellen, wie wichtig eine gute Geschichte als roter Faden ist, wie man die passende Struktur findet und im letzten Beitrag haben wir uns richtig vorbereitet. Trotzdem sollte man natürlich auch hieb- und stichfeste Argumente parat haben – vor allem, wenn es nach der Präsentation zu einer Diskussion kommt. Eine Methode, Argumente zu strukturieren und vorzubereiten, ist der sogenannte Argumentationsbrillant, der sich auch im Speech Pad 4school wiederfindet.

Für Schülerinnen und Schüler: Jede Präsentation braucht Argumente, so viel ist klar. Also solltest du ein paar vorbereiten, wenn du deine eigene Präsentation entwickelst. Aber wie findest du die passenden? Dass du ein bestimmtes Argument sehr überzeugend findest, bedeutet keinesfalls, dass es deinen Zuhörern ebenso geht.

Keine Sorge, es gibt ein einfaches Hilfsmittel, mit dem du in einigen wenigen Schritten Argumente für deine Präsentation zusammenstellst. Im Grunde ist es ganz einfach – wer brillant argumentieren will, braucht nur einen Argumentationsbrillanten. Dieser hat fünf Facetten:

  • Die Behauptung
    Damit fängt es an. Du willst eine bestimmte Behauptung nicht nur kommunizieren, sondern deine Zuhörer davon überzeugen – oder zumindest darlegen, dass es gute Gründe für die Behauptung gibt. Im Kern einer Präsentation können durchaus mehrere Behauptungen stehen. Versuche, Sie alle zu finden.

    Angenommen, in deiner Präsentation geht es um Sicherheit im Straßenverkehr. Mögliche Behauptungen wären: „Im Straßenverkehr muss jeder Teilnehmer aufmerksam sein“ und „Es ist wichtig, die Straßenverkehrsregeln zu kennen.“

  • Die Begründung
    Jede Behauptung stützt du durch eine Begründung. Kannst du das nicht, steht die Behauptung einfach so im Raum, ohne zu einem Argument zu werden – was man schon an abweisenden Formulierungen wie „Er behauptet, es nicht gewesen zu sein“ erkennt.

    In der Sicherheit-im-Straßenverkehr-Präsentation wäre eine Begründung der ersten Behauptung zum Beispiel: „Wenn ich auf der Straße nicht aufmerksam bin, bringe ich andere Verkehrsteilnehmer und mich selbst in Gefahr, da sie mich übersehen könnten.“ Die zweite Behauptung ließe sich begründen durch: „Wenn ich die Regeln nicht kenne, kann es sein, dass ich jemanden die Vorfahrt nehme und es zum Unfall kommt.“

  • Das Beispiel
    Wenn du eine Begründung hast, kannst du diese wiederum gut durch ein Beispiel bekräftigen. Beispiele haben zudem den Vorteil, abstrakte Argumente greifbarer zu machen – der Zuhörer sieht die Zusammenhänge plötzlich vor seinem inneren Auge.

    Ein Beispiel für das, was passiert, wenn man sich und andere im Straßenverkehr in Gefahr bringt, ist schnell gefunden: „Tagtäglich lesen wir in der Zeitung über Verkehrsunfälle.“ Und was die Regeln betrifft: „Wenn ich nicht weiß, dass ich an einer roten Ampel stehenbleiben muss, laufe ich vielleicht vor ein Auto, das nicht mehr bremsen kann.“

  • Das Befinden
    Auch Argumente können emotional sein – tatsächlich wirken sie dann am stärksten. Eine klassische Argumentations-Emotion ist die Angst, aber es gibt auch andere: Hoffnung, Scham, Vorfreude, Entrüstung und Hochgefühl sind nur einige davon.

    „Bei einem solchen Unfall könnte ich verletzt werden – oder, schlimmer noch, ich verletze andere. Doch selbst, wenn ich das einzige Opfer des Unfalls bin, fallen die Selbstvorwürfe des Fahrers auf mich zurück, der mich – aufgrund meines Fehlers – angefahren hat!“

  • Die Beteiligten
    Hier wäre eigentlich „Das Publikum“ passender, aber so fangen alle Punkte mit B an und du kannst sie dir leichter merken. Wer wird deiner Präsentation alles zuhören? Was für Sichtweisen haben sie? An welchen Stellen ist es sehr wahrscheinlich, dass sie dir widersprechen? Und wenn du diesen Widerspruch schon erahnen kannst: Durch welche Begründungen kannst du ihn wiederum entkräften?

    Zu den Beteiligten gehören auch ein paar Fahranfänger. Sie kennen die Straßenverkehrsregeln, behaupten aber, dass sie diese manchmal außer Acht lassen müssen, um das Auto zu testen – zum Beispiel, wie schnell es werden kann. Entkräften ließe sich dieser Einwurf mit: „Wer wissen will, wie schnell sein Auto fährt, kann dies im Rahmen der Geschwindigkeitsbegrenzung tun – erst auf der Schnellstraße, dann auf der Autobahn. So tastet man sich an das Höchsttempo heran und hält sich trotzdem an die Regeln. Und natürlich kann man einen Wagen auch auf dem Verkehrsübungsplatz einfahren.“

So kannst du auch überprüfen, welche Begründungen für dich vielleicht überzeugend sind, für die Zuhörer jedoch gar nicht.

Im Kern des Argumentationsbrillanten steht immer deine Botschaft – alle Argumente, Behauptungen, Begründungen und so fort sollten sich darum drehen. Denn diese Botschaft ist es ja, die du mit deinen Argumenten stützen und gegebenenfalls verteidigen möchtest. Zum Beispiel: „Augen auf im Straßenverkehr!“

An die Lehrer/innen und Professor/innen: Machen Sie Ihren Schülern klar, dass sich Argumente für oder gegen einen bestimmten Punkt nicht einfach einstellen, sondern dass man sie systematisch entwickeln und zusammentragen kann. Mit Methoden wie dem Argumentationsbrillanten geben Sie Ihren Schülern zudem die Möglichkeit, ein Argument zu „testen“, bevor die Präsentation fertig ist. Das wiederum untermauert das Selbstvertrauen und verbessert so die Qualität der Präsentation.

Die einzelnen Facetten des Argumentationsbrillanten werden auch im Speech Pad 4school noch einmal erklärt. Wenn Sie möchten, kann ich Ihre Schüler in der Handhabung dieses Tools auch persönlich unterstützen: Gerne komme ich ihm Rahmen des School Day bei Ihnen vorbei und zeige Lehrern und Schülern gleichermaßen, wie man das Speech Pad 4school optimal einsetzt.

Bestellen Sie das Präsentationswerkzeug jetzt (in der Version für Eltern oder – zu attraktiven Sonderkonditionen – für Schulen). Und falls Sie erst einmal einen raschen Überblick über den Inhalt möchten, laden Sie einfach das kostenlose Overview herunter.

zurück