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Präsentationen für Schüler: Raum für Geschichten. Ich zeige, wie die Grundsätze des Storytelling Referate verbessern.
20.09.2016

Präsentationen für Schüler: Raum für Geschichten

Präsentationen für Schüler: Raum für Geschichten. Ich zeige, wie die Grundsätze des Storytelling Referate verbessern.

Viele Schüler kämpfen mit diesem Problem: In dem Bestreben, möglichst viel in einer Präsentation unterzubringen, reihen sie Fakten auf, bis die ganze Präsentation praktisch aus nichts anderem mehr besteht. Das Problem ist: Wer scharf mit Fakten schießt, überfordert die Zuhörer schnell. Sie können sich kaum merken, womit sie da überschüttet werden, weil jede Information gleich von der nachfolgenden verdrängt wird.

Im letzten Blogbeitrag haben wir uns angesehen, wie man einer Präsentation eine Struktur gibt. Heute gehen wir einen Schritt weiter und schauen uns an, wie eine Präsentation von den Techniken und Grundsätzen profitiert, die beim Erzählen einer Geschichte Verwendung finden. Diesen Aspekt deckt auch das Speech Pad 4school ab, das von mir entwickelte Werkzeug zur Gestaltung schulischer Präsentationen.

Für Schüler:
Vergiss niemals: Menschen möchten Geschichten hören. Jede Information wird greifbarer, bildlicher und damit spannender, wenn du sie in eine Geschichte verpackst. Denke an ein Mathebuch, das dir die gleiche Frage auf zwei verschiedenen Wegen stellen kann:

  • Herr Müller hat 24 Melonen. Wie viele muss er zusätzlich kaufen, wenn er 11 Gäste hat und jeder vier Melonen essen möchte?
  • Löse X für (24 + X) = (11 x 4).

Logisch, dass man mit der ersten Frage gleich viel mehr anfangen kann. Sie ist nicht abstrakt, sondern aus dem Leben gegriffen. Und die gleiche Strategie kannst du anwenden, um Fakten in einer Präsentation so zu vermitteln, dass sie sich der Zuhörer auch tatsächlich merkt.

Beispiel: das Paneuropäische Picknick
Am 19. August 1989 fand an der Österreichisch-Ungarischen Grenze das sogenannte „Paneuropäische Picknick“ statt, eine Friedensdemonstration. Bei dieser Veranstaltung wurde die Grenze zwischen beiden Ländern, die damals noch Teil des Eisernen Vorhangs war, symbolisch für drei Stunden geöffnet. Viele DDR-Bürger, die sich zu diesem Zeitpunkt in Ungarn aufhielten, nutzten die Gelegenheit, um nach Österreich in den Westen zu fliehen. Dieses Ereignis gilt als Meilenstein auf dem Weg zur deutschen Wiedervereinigung.

Nun stell dir vor, du müsstest vor versammelter Klasse über das Paneuropäische Picknick referieren. Natürlich könntest du einfach alle wesentlichen Daten – den Zeitpunkt, die Namen der anwesenden Politiker, die Anzahl geflohener DDR-Bürger, die Anzahl anwesender Grenzsoldaten beider Staaten – einfach auf eine Folie schreiben und Stück für Stück abklappern. Dann läufst du aber Gefahr, deine Zuhörer zu langweilen. Was wäre, wenn du stattdessen eine Geschichte daraus machst? Es ist ja schließlich Geschichte, und für die Menschen, die damals anwesend gewesen sind, dürfte das Ereignis alles andere als langweilig gewesen sein.

Nimm die Zuhörer mit auf eine Reise in die Vergangenheit. Nutze den ganzen Raum, der dir für deine Präsentation zur Verfügung steht. Versetze dich selber in die Lage eines der Anwesenden, dann musst du nämlich keine Fakten aus einem Geschichtsbuch mehr berichten, sondern kannst stattdessen erzählen, was dir passiert ist. Zeige, wer sonst noch da ist. Steht links von dir ein Grenzsoldat, der die versammelten DDR-Bürger skeptisch mustert und auf den Befehl seines Vorgesetzten wartet? Steht rechts eine Mutter mit ihrem Kind, die gestern noch nicht von dem Picknick wusste, jetzt aber bereit ist, alles zu opfern – ihr Zuhause, ihren Job, ihre Ehe –, für die Chance einer besseren Zukunft für ihre Kinder?

Natürlich drehen sich nicht alle Präsentationen um geschichtliche Ereignisse, aber trotzdem kannst du zu allen eine Geschichte erzählen. Du musst über etwas Technisches referieren, zum Beispiel eine Programmierarbeit? Dann erzähle, was hinter dieser Arbeit steht: Was wurde programmiert und warum? Welcher Wunsch stand dahinter? Was wurde verbessert? Mit was für Anforderungen hattest du zu kämpfen und wie hast du sie überwunden?

Du merkst also: Du kannst jedes Thema zu einer Geschichte aufarbeiten. Trau dich ruhig, Emotionen zu wecken – und den Raum zu nutzen, den du hast. Deine Zuhörer werden es dir danken und dich auch Wochen später damit überraschen, dass sie sich noch genau erinnern, worüber du gesprochen hast.

An die Lehrer: Viele Aspekte gehören zu einer guten, spannenden Geschichte dazu – zum Beispiel die Akteure. Geschichten haben oft einen Helden und einen Mentor, der dem Helden zur Hand geht. Hinzu kommen Herausforderungen, die es zu bewältigen gibt, und Hindernisse, die dem Helden in den Weg gelegt werden. Kommen diese Elemente in einer Geschichte vor, ergibt sich eine dramatische Struktur, die den Zuhörer in ihren Bann schlägt.

Möchten Sie Ihren Schülern zeigen, wie man narrative Elemente und Techniken einsetzt, um eine spannende Präsentation zu kreieren? Auch dazu bietet Ihnen das Speech Pad 4school wertvolle Hilfe. Gerne komme ich zum School Day in Ihrer Schule vorbei und zeige, wie man anstelle eines langweiligen Vortrags (eine) Geschichte schreibt.

Sie können das Speech Pad 4school jetzt bestellen – je nach Bedarf für Eltern oder für Schulen (zu attraktiven Sonderkonditionen). Und falls Sie erst einmal einen Vorgeschmack auf das Präsentationswerkzeug wünschen, laden Sie hier das Overview herunter!

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