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08.11.2016

Ein starkes Closing

Business-Präsentationen kraftvoll abschließen

Und seine letzten Worte waren: »Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit«. Sie haben sich gerade eine interessante Präsentation angesehen und der Vortragende schließt mit den üblichen Floskeln. Es gab in der Tat einige Ideen, die Sie nun aus dieser Präsentation mitnehmen und am besten direkt morgen umsetzen möchten. Am nächsten Morgen stellen Sie jedoch fest, dass Sie bereits einiges aus der Präsentation vergessen haben. Hier hat der Wirkungskiller voll zugeschlagen: Trotz interessanten Inhalts ist die Nachhaltigkeit auf der Strecke geblieben. Warum? Ein mit entscheidender Faktor ist das Closing – der kraftvolle Abschluss einer Präsentation.

Meine Empfehlung: Standardfloskeln weglassen, denn sie sind nicht zielführend. Davon abgesehen finde ich, dass man sich nicht beim Publikum für die Aufmerksamkeit bedanken sollte, wenn man guten Content geliefert hat. Machen Sie es besser, wenn Sie einmal die Aufgabe haben, etwas zu präsentieren oder andere für ein Vorhaben gewinnen wollen. Fassen Sie am Ende Ihrer Präsentation das Vorgetragene noch mal zusammen und schließen Sie mit einer kraftvollen Phrase zur zentralen Aussage kurz und knapp.

Bei einem meiner Vorträge starte ich mit einer Geschichte, in der ich über die Zugfahrt mit Christian erzähle, dessen PowerPoint nicht mehr funktioniert hat. Eine zentrale Aussage dieser Geschichte ist: »Warum stecken wir unser Wissen in Folien? Die sind doch woanders besser aufgehoben.« Ich habe mich entschieden, die Geschichte am Anfang zu belassen, aber genau diese Aussage ans Ende zu stellen. Im Übrigen ist das auch sehr interessant, um einen Spannungsbogen zu bilden. So halte ich zum Beispiel einen Spannungsbogen, wenn ich ein Rätsel am Anfang stelle oder eine Geschichte erzähle, die noch nicht ganz fertig ist und erst am Ende auflöse.

Oder anders ausgedrückt: Zu Beginn versteckt man ein Osterei im Vortrag, das dort auch versteckt bleibt und die Neugierde weckt. Und am Ende wird es dann erst gefunden und das Rätsel gelöst. Bringen Sie dann im letzten Satz die Botschaft noch mal so richtig ins Gedächtnis ein.

Apropos »letzter Satz«: Die letzten ein, zwei Sätze sollten Sie wirklich aus dem ff können –genauso wie den Eröffnungssatz. Beim Eröffnungssatz reduzieren Sie zum einen Ihre Nervosität und haben zum anderen einen guten, kraftvollen Einstieg. Beim letzten Satz verhält es sich ähnlich. Er muss deswegen sprichwörtlich in die Erinnerung eingebrannt sein, damit Sie sich nicht verhaspeln. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man den letzten Satz nicht »aus dem Schlaf« beherrscht, wiederholt man sich schnell und wirkt unsicher. Außerdem schafft man es dann entsprechend schwieriger, einen gelungen letzten Satz zu formulieren. Ergo: Anfang und Ende müssen sitzen!

Was ich Ihnen noch ans Herz legen möchte: Üben Sie das Closing. Unbedingt. Und zwar genauso akribisch wie den kraftvollen Start Ihrer Präsentation. Damit meine ich nicht auswendig lernen, sondern sich wirklich auch Gedanken darüber machen und durchspielen, damit die entsprechende Wirkung der Worte erzielt werden kann und die zentrale Aussage auch hängen bleibt.

Ich wünsche Ihnen viele Ideen für ein kraftvolles Closing!

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